Das Institut für Stahlbau betreibt einen Windkanal zur Ermittlung der Windbelastung auf Bauwerke oder Bauteile.

Der Windkanal kann als Grenzschichtkanal zur Simulation der natürlichen Windströmung auf der Erdoberfläche verwendet werden. Hierzu wird durch spezielle Turbulenzgeneratoren und verschiedene Rauigkeitsfelder ein realitätsnahes Windprofil bezüglich Geschwindigprofil über die Höhe, Böigkeit und Turbulenzspektrum erzeugt.

Ebenso sind Simulationen an Teilmodellen (Sektionsmodellen) wie z.B. Brückenquerschnitten in glatter Strömung oder homogener Turbulenz möglich. Hierbei können die Modelle starr fixiert werden, um stationäre aerodynamische Kraftbeiwerte zu Messen. Ebenfalls können die Modelle schwingend gelagert werden, um aeroelastische Effekte zu studieren.

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