Die sichere Bemessung von Tragwerken erfordert die Kenntnis über das Verhalten des Werkstoffes Stahl. Hierbei ist zwischen elastischem und plastischem Tragverhalten zu unterscheiden. Das Verhalten des Werkstoffes Stahl hängt zudem von vielen äußeren Faktoren ab, wie z.B. der Belastungsgeschwindigkeit oder der Temperatur. Unter vorwiegend nicht ruhender Beanspruchung stellt sich das Werkstoffverhalten als Ermüdung dar.

Das Institut für Stahlbau nimmt am DFG - Graduiertenkolleg "Modelle für die Beschreibung der Zustandsänderung bei Alterung von Baustoffen und Tragwerken" teil.

Laufende Projekte:

  • Werkstoffeigenschaften von Baustählen unter Berücksichtigung von Dehnrate und Temperatur
  • Lebensdauer von nicht vorgespannten Gewinden
  • Rissbildung bei Bauteilen mit eingeprägter Eigenspannung
  • Beschreibung der Zuständsänderung bei der Rissentstehung in der Mikro- und Mesoskala


Abgeschlossene Projekte:

  • Einfluß der Beanspruchungsgeschwindigkeit auf das mechanische Verhalten von unlegiertem Baustahl
  • Veränderung der Fließfläche von Baustahl bei mehrachsiger plastischer Wechselbeanspruchung
  • Baustahl St52 unter zweiachsiger plastischer Wechselbeanspruchung
  • Zyklische Plastizität bei Stahlkonstruktionen
  • Werkstoffverhalten von Baustahl St37 unter plastischer Wechselbeanspruchung
  • Schweißen unter Betriebsbeanspruchung
  • Abgeschlossene Forschungsprojekte:
  • Korrelation von Schallemissions-Signalmustern und Werkstoffschädigung bei wiederholter, plastischer Beanspruchung von Baustahl
  • Lebensdauervorhersage von ermüdungsbeanspruchten Bauwerken durch Monitoring und begleitende Versuche
  • Risserkennung mit Hilfe von Piezo-Arrays
  • Numerische Simulation der Extremwellenbelastung von Offshore-Windkraftanlagen und Modellierung des Gesamtsystems
  • Ermüdung von Wind- und Stabilisierungsverbänden insbesondere mit Endgewinden
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